Wie Sie einfach die Kommunikation verbessern

Man kann nicht nicht kommunizieren – das gilt auch für die virtuelle Welt in Pandemie Zeiten. Nur digital ist gute Kommunikation noch einmal neu und anders zu lernen. Was genau ist anders und was muss beachtet werden? Sobald man virtuell besser kommunizieren lernen will? Wie lässt sich die Kommunikation verbessern? Wenn man kaum Körpersprache und wenig Gestik und Mimik zur Verfügung hat?

Kommunikation verbessern

Kommunikation verbessern – wie lässt sich die virtuelle Kommunikation verbessern?

Zunächst einmal, braucht man insgesamt mehr Energie, um durch den Bildschirm zu den Menschen dahinter durchzudringen. Kurzum, Energie ist der Bodensatz jeder Kommunikation. Denn meist gewinnt auch derjenige mit dem höchsten Energielevel. Denn das kann auch die zwischenmenschliche Kommunikation verbessern.

Folglich, direkt darauf einstellen und vor einer Präsentation oder Moderation im virtuellen Raum, sich positiv einstimmen und Energie tanken. Außerdem sollten sie auf gute Beleuchtung achten. Soft Boxen oder ein Rundlicht leuchten ihr Gesicht gut aus.

Denn die Teilnehmenden sollten sie und ihre Mimik gut erkennen können. Heften sie sich am besten einen schönen Smiley neben die Kamera. Denn auch virtuell sagt ein Blick mehr als tausend Worte. Also das Lächeln nicht vergessen.

Die richtige Haltung und die Kommunikation verbessern

Und achten sie auf eine aufrechte Haltung. Stellen sie den Computer bzw. den Bildschirm so hoch, dass sie aufrecht in die Kamera schauen können. Eine gerade Haltung signalisiert Aufmerksamkeit. Und die Spannung im Körper bewirkt bei ihnen und den zuschauenden Klarheit und Dynamik.

Außerdem ist ein schöner Nebeneffekt, dass der Brustkorb dann wesentlich mehr Platz hat. Und somit ihre Stimme quasi automatisch lauter wird, auch das verbessert die Kommunikation.

Wechseln sie zwischendurch auch einmal die Position. Und setzen sie sich ab zu einmal etwas weiter von der Kamera entfernt hin. So können sie auch die Arme einsetzen. Und zumindest etwas Gestik zur Unterstützung der Kommunikation nutzen.

Klatschen mit erhobenen Händern

Auch das virtuelle Klatschen mit erhobenen Händen wirkt. Und kann gern öfter erfolgen. Das motiviert sie und die Teilnehmenden. Ganz mutige können sich natürlich auch einmal ganz zeigen. Kurzum, sich auch in voller Körpergröße vor die Kamera stellen.

Dann lässt sich z. B. auch ein Flipchart oder andere analoge Medien nutzen. Auch das bringt Abwechslung und verbessert die Kommunikation.

Kurzum, sie haben gesehen, wie sie mit einfachen Mitteln die Kommunikation verbessern können.

Berliner Morgenpost
04-08-2019

„Lady Brain“ ist eine Wilmersdorferin

Gehirnexpertin Maria Hoffacker gewinnt beim doppelten Speaker Weltrekord den Excellence Award.

Wenn sie das Funkeln der Erkenntnis in den Augen ihrer Gegenüber sieht, fühlt sich Maria Hoffacker selbst auch glücklich. „Das ist wunderbar“, sagt die Wilmersdorferin. Ihr Enthusiasmus ist ansteckend.

Die promovierte Wissenschaftlerin hat Biologie, katholische Theologie und Pädagogik studiert, forscht aber schon lange in einem Bereich, der die drei Fächer kombiniert, „an der Synchronisation von Geist, Körper und Seele“, sagt sie. „Mich hat schon immer diese Blackbox des Unterbewusstseins interessiert. Ich wollte herausfinden, wie Menschen eigentlich funktionieren“, sagt sie.

So ist es für sie kein Tabu, Erkenntnisse moderner Hirnforschung mit altem theologischen oder pädagogischen Wissen zu verknüpfen. Glaube ist für Hoffacker eine der größten Triebfedern menschlichen Verhaltens. „Uns überrascht oft die Wirksamkeit von Placebo-Medikamenten, und wir wissen auch um Spontan-Heilungen, die bisher in die Kategorie Wunder gefallen sind, weil wir einfach noch zu wenig darüber wissen, welche chemischen Prozesse im Körper allein durch Denken ausgelöst werden“, sagt sie.
Erkenntnis als Mittel gegen Manipulation

Hoffacker ist selbst immer wieder neu gestartet und hat neue Herausforderungen angenommen: als Meeresbiologin, Umweltmanagerin und als Wissenschaftsredakteurin. Sie ist Mutter, Unternehmerin und aktuell Dozentin für Biologische Psychologie im Studiengang Psychologie an der Hochschule Fresenius in Berlin. Sie will aber nicht nur ihre Studenten davon überzeugen, wie man kraft der Hilfe seines Denkens mentale Fitness erlangen, und sich damit sogar auch gegen Krankheiten wie Demenz und Alzheimer wappnen kann. Hoffacker arbeitet als Coach mit Einzelpersonen und Gruppen, mit denen sie Strategien für ein besseres Leben entwickelt. „Mein Ziel ist, dass die Menschen, die sich von mir spiegeln lassen, ihr eigenes Verhalten erkennen, und es verändern. Wisse man, wie eine neurolinguistische Programmierung beispielsweise in der Werbung funktioniere, sei man weniger leicht manipulierbar.
Darmbakterien sorgen für inneres Nachrichtensystem

Ihr Credo: „Wie sollen wir die Herausforderungen der Zukunft meistern, ohne die kreative Software unseres Gehirns verstehen und richtig anwenden zu können?“ Hoffacker räumt aber ein, dass das Wissen um das, was einen Menschen wirklich steuert, noch in den Kinderschuhen steckt. „Wir machen uns gerade erst auf, diese Prozesse zu erforschen und zu verstehen“, sagt Hoffacker. „Es ist beeindruckend, wie wichtig beispielsweise unser Darmgehirn ist, wenn wir Entscheidungen treffen“, sagt sie. Mehr als 1,5 Kilogramm Bakterien sorgen in jedem Menschen für eine Art inneres Nachrichtensystem, das alle Informationen zum Kopfgehirn transportiert.“ Da werde mehr übermittelt als nur „Hunger“ oder „Durst“. Am Darm seien fünfmal so viele Nervenzellen angesiedelt wie im Rückenmark. „Wenn wir also davon reden, auf unser Bauchgefühl zu vertrauen, hat das einen guten Grund. Der Bauch weiß viel und fühlt viel und trifft damit gute Entscheidungen“, ist Hoffacker überzeugt.

Überzeugen ist inzwischen mehr als ein Steckenpferd für die Wissenschaftlerin. Maria Hoffacker ist nun nicht mehr nur Expertin für das Gehirn – Lady Brain – sondern auch Redner-Weltrekordlerin. 160 renommierte Redner aus 15 Ländern traten jüngst in Stuttgart gegeneinander bei der ersten Silent Speaker Battle an. Jeweils vier Redner sprachen gleichzeitig auf der Bühne. Die Zuhörer trugen Kopfhörer, konnten entscheiden, welchem Redner sie zuhören wollten, und stimmten am Ende über den besten „Speaker“ ab. Hoffacker begeisterte mit ihrer Rede über die menschlichen Gehirne und qualifiziere sich für den direkt darauffolgenden Internationalen Speaker-Slam, zu dem 66 internationale Redner genau fünf Minuten Zeit hatten, um Jury und Publikum für ihr Thema zu gewinnen. Hoffacker überzeugte mit ihrer Rede über die Möglichkeiten schnelle und vor allem richtige Entscheidungen zu treffen und wurde mit dem Excellence Award ausgezeichnet.

Im August wartet auf Maria Hoffacker die nächste Mission, die Welt von dem zu begeistern, was im Körper der Menschen so vor sich geht: Dann wird sie in New York bei einem weiteren Internationalen Speaker-Slam antreten.